FAQ


Wohnen im Kleeblatt Pflegeheim


Kann ich meinen Hausarzt beibehalten?

mehr lesen

Sie können weiterhin von Ihrem Hausarzt versorgt werden, wenn dieser Hausbesuche durchführt. Ansonsten sind wir gerne bei der Arztsuche behilflich.

Wie kann ich im Pflegeheim Rezepte einlösen?

mehr lesen

Die Kleeblatt Pflegeheime kooperieren jeweils mit einer örtlichen Apotheke. Die Apotheke übernimmt nach Vorliegen des Rezepts die Belieferung in das Pflegeheim.

Kann ich meinen Therapeuten (Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie) beibehalten?

mehr lesen

Sie können weiterhin von Ihrem Therapeuten im Haus betreut werden, wenn dieser Hausbesuche durchführt. Ansonsten sind wir gerne bei der Vermittlung behilflich.

Gibt es einen Frisör oder Fußpflege im Pflegeheim?

mehr lesen

Die Dienstleister kommen regelmäßig in unser Haus. Bitte stimmen Sie die Termine mit den Mitarbeitern vor Ort ab.

Wie funktioniert die Bezahlung im Pflegeheim?

mehr lesen

Damit kein Bargeld im Pflegeheim benötigt wird, haben wir mit Frisör, Fußpflege, Apotheke und Therapeuten vereinbart, dass Sie für diese Dienstleistungen eine private Rechnung erhalten. Die Kleeblatt Pflegeheime gGmbH übernimmt keine Taschengeldverwaltung.

Kann ich eigene Möbel in mein Zimmer stellen?

mehr lesen

Die Zimmer sind möbliert. Kleinere Möbelstücke können nach Absprache mitgebracht werden.

Was benötigt die Kundenberatung in Ludwigsburg?

mehr lesen

• Kleeblatt Aufnahmeantrag
• Kopie Pflegegradnachweis
• ggf. Kopie Vollmacht
• ggf. Patientenverfügung
• Medikamentenplan
• Arztbericht
• Kopie Personalausweis

Welche Formalitäten soll ich vor meinem Einzug erledigen?

mehr lesen

Pflegekasse

Beantragen Sie die Kurzzeitpflege/Dauerpflege bei der Pflegekasse. Falls noch kein Pflegegrad vorhanden ist, sollten Sie diese auch bei der Pflegekasse beantragen.

Finanzierung

Wenn der Bewohner den monatlichen Eigenanteil des Heimentgelts aus eigenen Mitteln (Renteneinkommen, Spareinkommen) nicht finanzieren kann, besteht die Möglichkeit seitens der Angehörigen/Bevollmächtigten beim Landratsamt/Sozialamt einen Antrag auf Hilfe zur Pflege zu stellen.

Telefonanschluss/TV

Unsere Zimmer verfügen über einen Telefon- und Kabelanschluss. Bitte beantragen Sie bei Bedarf die Freischaltung direkt beim Anbieter ihrer Wahl und bringen Sie Ihr Telefon und Fernsehgerät mit.

Einwohnermeldeamt/Post

Durch den dauerhaften Umzug in das Kleeblatt Pflegeheim muss eine Ummeldung beim zuständigen Einwohnermeldeamt erfolgen. Dies gilt auch, wenn der Umzug innerhalb Ihrer Gemeinde stattfindet. Die entsprechende Wohnungsgeberbestätigung erhalten Sie automatisch mit den Vertragsunterlagen. Bitte denken Sie auch an Adressänderungen. Sensibler Briefverkehr sollte immer direkt an die Adresse der Angehörigen/Bevollmächtigten gesendet werden. Sollte Post vor Ort im Pflegeheim ankommen, wird diese von den Mitarbeitern in die nicht abschließbaren Bewohnerbriefkästen verteilt.

Müll-/Rundfunkgebühren

Sie können sich in der Dauerpflege von den Müll- sowie von den Rundfunkgebühren befreien lassen. Eine gesonderte Bestätigung erhalten Sie mit den Vertragsunterlagen.

Was wird am Einzugstag benötigt?

mehr lesen
  • ††Krankenversichertenkarte, ggf. Befreiungskarte
  • ††Sonstige Unterlagen (Schwerbehindertenausweis, Allergieausweis, Herzschrittmacherpass)
  • †Medikamente (mit Verpackung und Beipackzettel) und Verbandsmaterial
  • ††Inkontinenzmaterial (Einlagen, Binden usw.) in der Kurzzeitpflege
  • ††Hilfsmittel (z.B. Rollstuhl, Gehstock, Rollator, Sauerstoffgerät)
  • ††Toilettenartikel (Bürste, Kamm, Zahnbürste, Zahnpasta, Seife, Deo, Körperlotion, Shampoo, usw.)
  • Nagelpflegeset
  • ††Rasierapparat (Trocken- und Nassrasierer, Rasiercreme)
  • Prothesenbehälter, Prothesenreinigung
  • Brille, Hörgerät (inklusive Batterien)
  • †Kleine Reisetasche falls ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird

Bekleidungsempfehlung wenn die Wäsche über die Wäscherei gewaschen wird:

  • Unterhemden: 25 Stück / BH: 6 Stück
  • ††Unterhosen: 30 Stück
  • †Nachthemden/Schlafanzüge: 10 bis 15 Stück
  • ††Socken: 20 Paar Oberbekleidung: ca. 10 bis 12 Kombinationen
  • ††Hausanzüge: 5 Stück
  • ††Bademantel: 2 Stück
  • ††Geschlossene Hausschuhe, feste Straßenschuhe

Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche werden gestellt.
Die Versorgung der Bewohnerwäsche ist über die Wäscherei sichergestellt. Dieser Service ist kostenlos. Es fällt lediglich eine einmalige Pauschale für die Wäschekennzeichnung an.

Fragen zu den Pflegestufen


Von der Pflegestufe zum Pflegegrad – wie sieht die neue Einteilung aus?

mehr lesen

Im Zuge der Pflegereform 2016/2017 werden die bisherigen Pflegestufen 1, 2 und 3 in die neuen Pflegegrade 2, 3, 4 und 5 umgewandelt. Die rechtliche Grundlage für diese Änderung bildet der Paragraf 140 Sozialgesetzbuch Elf (SGB XI).

Was bedeuten die einzelnen Pflegegrade?

mehr lesen
  • Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Wie erhalten Pflegebedürftige einen Pflegegrad, die 2017 erstmals einen Antrag auf Pflegeleistungen bei der Pflegekasse stellen?

mehr lesen

Wer ab 2017 den Antrag stellt, wird nach einem neuen Verfahren persönlich geprüft – dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA). Über den Pflegegrad entscheiden bei gesetzlich Versicherten die Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) sowie anderer Dienste. Sind Sie privat versichert, ermittelt die Medicproof GmbH, wie selbstständig Sie sind. Anschließend wird ein Pflegegrad empfohlen. Genehmigt wird der Pflegegrad dann von Ihrer Pflegekasse. Sie bestimmt auch, welche Pflegeleistungen erbracht werden.

Erhalten Pflegebedürftige, die bereits eine Pflegestufe haben, ebenfalls einen Pflegegrad?

mehr lesen

Nein. Wer im Jahr 2016 bereits eine anerkannte körperliche Pflegebedürftigkeit hat (Stufe 1, 2 oder 3), wird 2017 nicht noch einmal begutachtet. Das gilt auch für Menschen mit anerkannter eingeschränkter Alltagskompetenz, der „Pflegestufe 0“.

Wie hoch sind die Kassenzuschüsse in der stationären Pflege in Heimen ab 2017?

mehr lesen

Je nach Pflegegrad betragen die Zuschüsse ab 2017 zwischen 770 und 2.005 Euro pro Monat:

  • Pflegegrad 2: 770 Euro
  • Pflegegrad 3: 1.262 Euro
  • Pflegegrad 4: 1.775 Euro
  • Pflegegrad 5: 2.005 Euro

Fragen zur Kurzzeitpflege


Was versteht man unter Kurzzeitpflege?

mehr lesen

Pflegebedürftige Menschen mit einer Pflegestufe haben die Möglichkeit, sich für einen kurzen Zeitraum in einer Pflegeeinrichtung vollstationär betreuen zu lassen. Das gilt für den Fall, dass es bei ihnen zu Hause für diesen Zeitraum keine Betreuungsmöglichkeit gibt. Die Gründe für eine Kurzzeitpflege können sehr unterschiedlich sein. Die Kurzzeitpflege kann bis zu 4 Wochen bzw. bis zu 8 Wochen in Kombination mit der Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden.

Was ändert sich mit dem Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) ab 2017 in der Kurzzeitpflege?

mehr lesen
  • Es können prinzipiell 8 Wochen Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden.
  • Das Pflegegeld wird während der Kurzzeitpflege bis zu 8 Wochen lang zu 50 Prozent weiterbezahlt.
  • Alle Pflegebedürftigen mit einem Pflegegrad zwischen 2 und 5 können die Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen
  • Wer im Pflegegrad 1 eingestuft ist, erhält keine Kurzzeitpflege. Er kann jedoch die Kurzzeitpflege mit den Leistungen aus dem Entlastungsbetrag (125 Euro) finanzieren. Der Begriff Entlastungsbetrag ersetzt ab 2017 den Begriff „zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen“.
  • Für die Kurzzeitpflege übernimmt die Pflegekasse Kosten in Höhe von bis zu 1.612 Euro.
  • Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege lassen sich kombinieren. Falls Sie den Kurzzeitpflege-Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung möchten, können Sie diesen finanzieren, indem Sie Leistungen aus der Kurzzeitpflege und in vollem Umfang aus der Verhinderungspflege addieren.
  • Ab 2017 wird ein einrichtungseinheitlicher Eigenanteil an den Kosten im Pflegeheim eingeführt. Das gilt nicht für die Kurzzeitpflege, hier übernimmt die Pflegekasse wie oben beschrieben 1.612 Euro.

Welche Gründe für eine Kurzzeitpflege kann es geben?

mehr lesen

Vom Krankenhausaufenthalt bis zur Auszeit für pflegende Angehörige – diese Gründe kann es für eine Kurzzeitpflege geben:

  • Nach einem Krankenhausaufenthalt für Personen, die aufgrund ihrer Erkrankung noch nicht alleine leben können und zu Hause niemanden haben, der die Pflege übernehmen kann
  • Auch Personen, deren Angehörige mit einer fachgerechten Pflege überfordert wären, können nach dem Krankenhausaufenthalt die Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen
  • Krankheit, Urlaub oder Reha-Aufenthalt des pflegenden Angehörigen
  • Zur vorübergehenden Überbrückung und Auszeit, wenn die pflegenden Angehörigen physisch/psychisch überfordert sind
  • Wenn sich eine Krankheit verschlimmert, so dass vorübergehend eine intensivere Betreuung durch Fachpersonal notwendig wird
  • Zur Überbrückung, wenn ein langfristiger Heimaufenthalt geplant, aber noch kein geeigneter Platz gefunden ist.
  • Wenn die Pflegebedürftigkeit plötzlich eintritt und zu Hause organisiert oder umgebaut werden muss. Zum Beispiel, wenn eine Wohnung behindertengerecht gestaltet werden muss.

Wer hat Anspruch auf Kurzzeitpflege?

mehr lesen

Grundsätzlich muss ein Pflegegrad 2 bis 5 vorliegen. Seit Januar 2016 ist die Kurzzeitpflege in besonderen Fällen auch ohne Pflegegrad möglich. Etwa nach einem Krankenhausaufenthalt und/oder schwerer Krankheit. In diesem Fall handelt es sich um eine vorübergehende Kurzzeitpflege OHNE Pflegestufe. Diese Kurzzeitpflege OHNE Pflegestufe kann für längstens 4 Wochen pro Kalenderjahr beantragt werden. Der Antrag muss bei der Krankenkasse gestellt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Kurzzeitpflege MIT und OHNE Pflegestufe?

mehr lesen
  • Für die Kurzzeitpflege oder Übergangspflege OHNE Pflegegrad gelten strenge Regelungen. Sie wird nur genehmigt, wenn es unbedingt erforderlich ist und die Pflege zu Hause nicht übernommen werden kann, bzw. zur Nachbehandlung nach einem Krankenhausaufenthalt.
  • Die Kurzzeitpflege MIT Pflegegrad kann dagegen auch in Anspruch genommen werden, wenn der pflegende Angehörige selbst einmal eine Auszeit für sich benötigt und in Urlaub geht. Auch wenn zu Hause renoviert wird, lässt sich Patient für den erforderlichen unterbringen.
  • Die Kurzzeitpflege OHNE Pflegegrad wird von der Krankenkasse bezuschusst. Für die Kurzzeitpflege MIT Pflegegrad ist die Pflegekasse verantwortlich.

Wer stellt den Antrag auf Kurzzeitpflege?

mehr lesen

Der Antrag auf Kurzzeitpflege muss vom Pflegebedürftigen oder von dessen Vertretungsberechtigtem unterschrieben werden. Das Ausfüllen des Antrages können auch der Sozialdienst eines Krankenhauses oder die Mitarbeiter einer Rehaeinrichtung übernehmen.

Wie oft kann Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden ?

mehr lesen

Ab 1. Januar 2017 können bis zu 8 Wochen Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden. Wer die Kurzzeitpflege in Anspruch nimmt, wird nicht automatisch von einer Verhinderungspflege ausgeschlossen. Auch diese kann zusätzlich zur Kurzzeitpflege innerhalb eines Jahres in Anspruch genommen werden.

Was ist der Unterschied zwischen Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege?

mehr lesen

Eine Verhinderungspflege kann nur in Anspruch genommen werden, wenn der zu Pflegende (Pflegegrad 2 bis 5)  mindestens sechs Monate zuvor durch eine Pflegeperson im häuslichen Umfeld betreut wurde. Diese Pflegezeit nennt sich „Vorauspflege“. Bei der Kurzzeitpflege entfällt diese Frist von sechs Monaten. Jeder Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad hat Anspruch auf Kurzzeitpflege.

Achtung: Nur wenn Sie einen Pflegegrad beantragt haben und diese genehmigt wurde, erhalten Sie ab dem Monat der Antragstellung Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Informationsmaterial


Wir beraten Sie gerne!


Beratung_1.jpg

Sie haben Fragen, Anregungen oder wollen eine Platzanfrage stellen? Unsere zentrale Kundeninformation hilft Ihnen gerne weiter:
Montag bis Donnerstag von 8-17 Uhr,
Freitag von 8-16 Uhr.

Tel.: 07141/968-246
kundenberatung(at)kleeblatt-ggmbh.de

Zur Beratung

Kontaktformular

Seite 1